Frau Weichsel zum 15. Juli - Mittwochsbrief
Mittwoch, 15. Juli 2009 um 00:00

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mittwochsbriefleser,


vielen Dank zuerst einmal für die vielen netten und motivierenden Antworten auf Lisas Brief von vergangener Woche.

Nichts ist schöner, als zu erfahren, dass man mit dem einen oder anderen Hinweis tatsächlich etwas zum Lesevergnügen anderer Menschen beitragen konnte-sogar weltweit.


Wir haben heute übrigens eine Premiere zu verkünden:


Die „Macher“ von Projekt.Zeitung, deren aktuelle Ausgabe „Deduschka“ ich Ihnen noch einmal sehr ans Herz legen möchte, (Sie finden Sie hier:)

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=22164


produzieren eine Schiller-Aufführung zum 13. Burgtheatersommer in Rosslau.

Laut unseres Kollegen Jürgen Hertwig sind die Rosslauer Burgtheatersommer bisher immer grandios gewesen und die verkehrstechnische Anbindung sei ausgezeichnet.

Da auch im aktuellen Veranstaltungskalender der Anthroposophischen Gesellschaft Berlins für die Aufführung geworben wird, haben wir uns sehr gefreut, als Benjamin Kolass uns Theaterkarten für unser Sortiment angeboten hat.

Eine Premiere eben- auch für uns! Wobei mit Schiller sind wir ja sehr beim Thema geblieben!

Und nun zu der Aufführung von „Die Räuber“ aus www.theaterburg-rosslau.de :


Zwei Brüder. Der intelligente und freiheitsliebende (spätere) Räuber Karl, vom Vater geliebt, und der kalt berechnende, eifersüchtige, unter Liebesentzug leidende Franz. Der Konflikt um das Erbe des Vaters wird zum Konflikt zwischen Gesetz und Freiheit, um das Sprichwort "Der Zweck heiligt die Mittel", um Unrecht und Engstirnigkeit der Gesellschaft und um das Gewissen. Ein Konflikt, der seit Kain und Abel wieder und wieder aktuell ist.

Der Burgtheatersommer Rosslau 2009 setzt ein bewährtes Konzept fort: klassisches, niveauvolles Theater in Verbindung mit der historischen Kulisse der mittelalterlichen Burg und dem besonderen Charme eines Freiluft-Theaters. Damit ist es in den letzten Jahren gelungen, eine wachsende Anzahl an Besuchern zu begeistern.

Welches Stück eignet sich für eine mittelalterliche Burg besser als Schillers "Räuber"? Regisseurin Beatrice Scharmann, die im vergangenen Jahr mit ihrer Inszenierung von Shakespeares "Räuber" sehr erfolgreich in Rosslau gestartet ist, baut auf die dramatische Kraft des Sturm und Drang und auf die nie verlorene Aktualität der "Räuber".

Schiller feiert 2009 seinen 250. Geburtstag. Zum Jubiläum veranstaltet der Burgtheatersommer Rosslau vier Schiller-Matineen an vier Sonntagen.
Zu sehen und zu hören ist jeweils ein künstlerischen Programm, im Anschluss serviert die Ritterklause einen deftigen Burgbraten mit Sauerkraut. Geplant sind Probeneinblicke, Balladen von Schiller, Texte zu "Schiller und die Frauen" sowie Musik.

Mitwirkende:

Regie: Beatrice Scharmann
Ikarus-Preisträgerin für herausragendes Jugendtheater
Regisseurin und Dozentin für Szenenstudium in Berlin

Bühnen- und Kostümbild: Roy Spahn
freier Bühnenbildner (u.a. Anh. Theater Dessau, Oper Lissabon)

Licht: Richard Krutzsch

Ensemble: David Grimaud, Klaus Hänscheid, Sabine Henn, Mirko von Matthey, Florian Meyer, Dietmar Rüttiger, Jan Schönberg, Ismael Volk

Produktion: Benjamin Kolass

Premiere: Donnerstag, 6. August 2009, 20 Uhr

Weitere Aufführungen des Stückes „Die Räuner“ finden am 7.,8.,9.,13.,14.,15.,16.,20.,21.,22., und 23.8., jeweils um 20.00 Uhr statt. Nähere Informationen und Hinweise, auch zu weiteren Veranstaltungen (z.B. den Schiller-Matineen), erhalten Sie ebenfalls unter der oben genannten Internetadresse. Oder Sie schreiben uns eine Mail mit Ihrer Anfrage -oder rufen uns einfach an.



Die Karten haben wir in unseren beiden berliner Lädchen vorrätig, senden sie Ihnen aber auch gern portofrei zu. Sie kosten für jede Aufführung 14€, ermäßigt 10€.



Und nun zur Literatur!

Aus gegebenem Anlass würdigen wir noch einmal das Projekt.Zeitung in seiner Gesamtheit (wobei ich Ihnen besonders die Pakistan-Ausgabe empfehlen möchte!):

http://buch.anthro24.de/index.php?cPath=1407

Maria Jacobi hat ein gutes Abitur in der Tasche, doch die Wahl eines Studium fällt ihr schwer. Durch Zufall erfährt sie von ›Roshni Village‹, einem Projekt am Rand der Millionenstadt Lahore. Kurz entschlossen reist sie aus ihrer Heimat im Schwarzwald nach Pakistan, um dort für sechs Monate als Englischlehrerin zu arbeiten. Im Internet schreibt sie fast täglich über ihre Erlebnisse vor Ort. In ihrem Texten erscheint Pakistan in einem erfrischend anderen Licht, verglichen mit den hiesigen Nachrichten vom ›gefährlichsten Land der Welt‹.

projekt.zeitung hat das Tagebuch mit der Autorin bearbeitet und zusammengestellt. Dazwischen sind Kurzmeldungen aus den Medien zu aktuellen Ereignissen eingefügt, die den Kontrast von der Schönheit Pakistans zu dem, was wir offiziell über das Land erfahren, verdeutlichen.

Das projekt.zeitung ist eine permanente Konferenz junger Kulturschaffender. Die Frage nach kultureller Identität innerhalb der Globalisierung ist das produktive Zentrum.

Gedruckt auf Papier erscheint vier bis sechs mal im Jahr ein Magazin, Buch, Adventskalender, Plakat oder Ausstellungskatalog; frei von Anzeigen. Darin stellt projekt.zeitung Initiativen dar, bringt Menschen ins Bild und vertieft Fragen der Zeit, regt an und zeigt Anknüpfungspunkte auf.

Wo sind Menschen, die sich jenseits politischer Pragmatik Aufgaben in der Welt stellen? Menschen, die Lebensräume schaffen, die mehr auf ihre unmittelbare Erfahrung bauen als auf geografische oder nationale Identitäten. Wo entsteht Kultur, die den Zeitanforderungen ins Auge sieht? 


Verschiedene Formate – mal ein kleines Büchlein, mal ein Heft –, vier- bis sechsmal pro Jahr, die Ausgaben sind entweder themenorientiert oder tagungsbezogen oder kommen – wie die letzte – als ein Ausstellungskatalog daher: Immer professionell, sowohl ansprechend gestaltet als auch inhaltlich sorgfältig redigiert, der Umgang mit Bild und Text der Sache angemessen. Jede Ausgabe erfindet sich entsprechend dem Inhalt, für den sie Gefäß sein will, neu. Eine Zeitung wie sie jeder Zeitungsmacher gerne machen würde, eine Art work in progress – ohne elitär zu werden oder im Dekorativen zu versanden. Sachlich, gehaltvoll, schön.

Das gibt es nicht, sagen Sie? Doch, das gibt es: das ›projekt.zeitung‹. Gemacht wird es seit Anfang 2007 von Benjamin Kolass (Berlin) und Philipp Tok (Dornach). Wenn die Palette der bisher erschienenen Ausgaben vor einem auf dem Tisch liegt, staunt man gerne über die Vielfältigkeit, die diese Formate zulassen – und wie damit Ideen voll ausgeschöpft werden können.



Aber auch Neues gibt es zu bestaunen:

Zum Kreis der Jahresfeste

ein Kalender mit bekannten Gedichten und wunderschönen Illustrationen

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=22327

Den heute überwiegend in Städten lebenden Menschen fallen die Festeszeiten nicht einfach zu, sie müssen sich darum bemühen. In den Waldorfschulen und in vielen Familien hilft ein "Festeszeitentisch", nach beiden Seiten hin, zum Festeskreis und zu der Folge der Jahreszeiten, eine Beziehung zu pflegen - und manchmal auch erst zu entwickeln. Diese Veröffentlichung kann über einem solchen Tisch einen Stammplatz haben.

Die hier folgende Zusammenstellung von Gedichten und Bildern ist aus dem gleichen Ansatz entstanden – im Religionsunterricht der Christengemeinschaft in den Unter- und Mittelklassen der Freien Waldorfschule Braunschweig durch Lieselotte Matthes. Die Bilder wurden von Erika Hoffmann, Goslar im Nass-in-Nass-Verfahren nach Margaretha Hauschka gemalt.



Der Stein? Nein! - Vor allem Märchen von Sebastian Jüngel

Aus der Ogham-Reihe

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=22326


und

Der Jugendwächter von Sebastian Jüngel

Ein Ogham-Reihe-Taschenbuch

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=22325


Berlin, frühe 90er Jahre: die Stadt im Wandel, eine Epoche im Umbruch - eine jugendliche Zeit. Da stoßen Laura und Thomas auf den Jugendwächter: Sein Amt sei abgelaufen, "Kräfte" wollten es an sich reißen. Ein Verwirrter? Als die Freunde um Laura und die Cheerleadergruppe "Heart Attack" Schicksalsschlag aus Schicksalsschlag erleiden, wird der Jugendwächter wieder aktuell.



Und nun die (hoffentlich abwechslungsreichen) Empfehlungen von Altbewährtem:

Heilmittel für typische Krankheiten nach Angaben von Rudolf Steiner Persephone Band 7

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=3301

«Ganz Seele – Persephone, ganz Menschengeist – Demeter»: So treten diese Gestalten im heiligen Drama von Eleusis vor uns hin. Die Reihe von Arbeitsberichten der Medizinischen Sektion tragen den Namen Persephone. Es ist das Schicksal der Seele, sich aus dem Erdendunkel zum Geisteslicht hindurchzuarbeiten. Krankheit und Irrtum begleiten diesen Weg. Die Kräfte der Erdentiefen (Persephone im Hades) und der Himmelshöhen (Persephone vereint mit Dionysos und der Mutter Demeter) bedürfen des harmonischen Einklangs, wenn Gesundheit und Erkenntnis errungen werden sollen. Die hier veröffentlichten Arbeitsberichte und Ergebnisse mögen sich auf diesem Weg als hilfreich erweisen.


Biologisch-dynamische Landwirtschaft in der Forschung

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=16981

Die ausgewählten Themen aus der aktuellen Forschung zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft basieren auf einer Ringvorlesung 2000/2001 am Fachbereich Landwirtschaft der Universität Kassel-Witzenhausen. Zehn Wissenschaftler geben in den Beiträgen und Diskussionen Einblick in ihr biologisch-dynamisches Arbeitsgebiet und die jeweils fachlichen Grundlagen und Quellen dieser Landwirtschaftsweise. Die vorgestellte Vielfalt lässt zugleich Umrisse für ein Leitbild einer anderen Landwirtschaft erkennen. Grundlage dazu ist eine erweiterte Wissenschaft vom Leben.



Das Vaterunser - Ein Weg zur Menschwerdung von Friedrich Rittelmeyer

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=22155

Seit 1935 gehört Friedrich Rittelmeyers Buch über das Vaterunser zu den Klassikern der religiösen Literatur und zum Bedeutendsten, was über dieses Urgebet der Christenheit gesagt wurde. Voraussetzungslos, in klarer und verständlicher Sprache erschließt es seinen Lesern die Tiefendimensionen des Textes und regt zur eigenen meditativen Erarbeitung an.



Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft Goetheanum

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Zur Orientierung und Einführung

Mit der vorliegenden Schrift wird erstmals der Versuch unternommen, die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, die Rudolf Steiner auf dem Boden der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft im Jahre 1924 eingerichtet hat, in ihrem Charakter, ihrer Zielsetzung und ihrer gegenwärtigen Arbeitsweise zu beschreiben.
Mit Beiträgen von Werner Barfod, Oliver Conradt, Nikolai Fuchs, Michaela Glöckler, Ursula Gruber, Johannes Kühl, Paul Mackay, Cornelius Pietzner, Bodo von Plato, Sergej O. Prokofieff, Martina Maria Sam, Virginia Sease, Christof Wiechert, Elizabeth Wirsching, Heinz Zimmermann, Seija Zimmermann.
Im Anhang: Texte von Rudolf Steiner.



Rudolf Steiner und die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft von Peter Selg

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«Dieser michaelische Impuls hat einen Zukunftskeim in sich und ist das Letzte, was Rudolf Steiner Erdenmenschen anvertraut hat.» (Ita Wegman)
Die Studie von Peter Selg beleuchtet den geistesgeschichtlichen Umraum und die Intention der Dornacher Hochschulgründung Rudolf Steiners 1923/24, die «Esoterische Schule des Goetheanums» und ihre «Erste Klasse», die Rudolf Steiner noch in den letzten Arbeitsmonaten vor Anbruch seines Krankenlagers entfalten konnte. Beschrieben wird in diesem Zusammenhang auch die Mitwirkung Ita Wegmans, Rudolf Steiners «Gehilfin» im Aufbau der Michaelschule (Polzer-Hoditz) – sowie Ita Wegmans innere Haltung zu den Klassenstunden nach Rudolf Steiners Tod, ihr wortgetreues «Lesen der Stunden», an dem sie bis zuletzt festhielt. Insgesamt entsteht ein eindrückliches Bild vom Wesen der durch Rudolf Steiner begonnenen geistigen Initiative, des «esoterischen Wirkens der Freien Hochschule» (Steiner) – und der Notwendigkeit, sie mit dem Geisteslehrer in innerer Verbindung zu halten.



Novalis, Wege zu einem höherem Bewusstsein von Manfred Krüger

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Novalis enthüllt und verhüllt zugleich. Entscheidend ist dass die hermetische Verhüllungen des Novalis nichts mit subjektiver Willkür zu tun haben, wie dies später bei den gewollten Dunkelheiten eines Mallarmé der Fall ist. Sie enthalten vielmehr bereits in sich den Schlüssel einer neuerlichen Enthüllung durch den Leser.



Jugend im Zwiespalt von Henning Köhler

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=22153

Die Kluft zwischen Jugendlichen und denen, die ihnen Wegweiser ins Leben sein sollten, ist heute oft sehr groß. Vorwurfshaltung und Empfindlichkeiten vereiteln das Gespräch, wenn es grade am nötigsten wäre. Der erfahrene Erziehungs- und Jugendberater Henning Köhler hat täglich die Not und die Ratlosigkeit vor Augen, die Jugendliche und Eltern ihm vermitteln, weil sie sich nicht mehr verständigen können. In diesem Buch beschreibt er solche Krisen und weist auf Lösungswege, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Erzieher und Jugendlichen führen können.

Geleitet wird er dabei von den Fragen: Bis zu welchem Alter und in welchem Umfang geht es überhaupt darum, im Lebenslauf eines Menschen etwas abwenden, ihm etwas "ersparen" zu wollen? Worin besteht die Schicksalshilfe, die ein Älterer einem Jugendlichen geben kann?

Henning Köhler zeigt die Ursachen der Pubertätskrise auf und gibt Eltern und Erziehern Anregungen, wie man durch eine gesprächsbereite und selbstkritische Haltung den jungen Menschen in diesem Lebensabschnitt helfen kann.



NOCH haben WIR:

Der Abstieg in die Erdenschichten von Judith v. Halle

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=21232

Der geistige Blick richtet sich in das Innere der Erde, die als ein Spiegel vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Seelenzustände der Menschheit selbst einen lebendigen Organismus darstellt. Der Gang des Christus durch die Erdschichten wird verfolgt. Dabei enthüllt sich die Ursache der drei Erdbeben in der Nacht zum Ostertage der Zeitenwende; sie hängt mit dem Aufbegehren des Anti-Christen zusammen. Das Geheimnis der Höllenfahrt des Menschheitsrepräsentanten durch die neun Schichten der Erde wird zusammengeschaut mit dem spirituellen Entwicklungsgang des Menschen, der in der Zukunft möglich werden wird durch den siebenstufigen Einweihungsweg. Auf diesem notwendigen Niederstieg in den geistigen Erdorganismus trifft der Geheimschüler auf das Wesen des Anti-Christen wie auch auf die Geburtsstätte der Substanz der Gralsschale.





Und für die lieben Kinderchen mit aufsteigender Altersempfehlung:



aus dem mittlerweile leider nicht mehr existierenden Verlag Walter Keller:

Schneeweisschen und Rosenrot (Bilder von Daniel Boilat)

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=14846

31 Bildchen mit beigelegtem Text der Gebr. Grimm



Die Abenteuer des Hasen Filomeo von Monika Speck

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=21988

Egal, ob das Eichhörnchen Husch-Husch seinen Wintervorrat gegen hinterlistige Diebe verteidigen muss, die Mäusekinder Minchen, Trinchen, Fellchen und Krällchen ihr jüngstes Geschwisterchen vermissen oder der Igel Piekobello sich den Bauch zu sehr vollgeschlagen hat, der kleine Hase Filomeo weiß immer, wie man Abhilfe schaffen kann.

Und wenn es darum geht, seinen Kameraden zu unterstützen, den Frosch Quak Plitsch-Platsch von Matschmoormolchingen und Lurchlaichlaugen den Vierzehnten, der unbedingt den Mondscheinsänger-Wettbewerb gewinnen möchte, ist Filomeo auch gleich voller Begeisterung mit dabei.
Diese originellen und fröhlichen Hasengeschichten, die sich sehr gut auch zum Vorlesen eignen, werden nicht nur Kinder begeistern.



Kleine Biene Sonnenstrahl von Jakob Streit

http://buch.anthro24.de/product_info.php?products_id=1505

Durch die Abenteuer der kleinen Biene Sonnenstrahl, die mit dem ersten Sonnenstrahl des Tages auf die Welt kommt, werden Kinder mit dem Leben der Bienen bekannt. Sie lernen die Königin, die ihre Eier legt, und die strengen Wächter der Bienenstadt kennen; auch die Bienenschwestern Abelia und Sonja, die die Biene Sonnenstrahl großziehen und ihr zeigen, wie sie den Blütenstaub von den Sammlerinnen abstreifen kann und ihn in die Kammern einfüllt, auch wie sie eine Wiege für die Bienen-Prinzessin vorbereiten soll. Wenn sie größer wird und allein fortfliegen darf, um selber Blütenstaub zu sammeln, begegnet Biene Sonnenstrahl Feinden in Wald und Wiese: Wespen, Ameisen, Hornissen und dem Bienenschnäpfer, aber auch Freunden wie Glühwurm und Heuschrecke oder gar dem Menschen. In den liebevoll erzählten Episoden weiß Jakob Streit manche Fakten aus dem Leben der Bienen einzuflechten, in dem Darstellungsstil, der dieser Alterstufe angemessen ist und bewusst die Mittel des Grotesken oder Komischen zu vermeiden. Gerade heute, wo unmittelbare Anschauung den Kindern fehlt, ist diese erste Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Welt der Bienen so nötig. Die Illustrationen von Verena Knobel mit ihren frischen Farben sind eine schöne Ergänzung des Textes.



Elfenzauber – Das goldene Armband (Der erste Teil einer großen Reise ins Elfenland)
von Emily Rodda

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Als Lena ihre Großmutter auf dem Land besucht, herrscht eine eigenartige Stimmung im »Vollmondhaus«. Seltsame Geräusche reißen Lena nachts aus dem Schlaf, geheimnisvolle Stimmen rufen ihren Namen – und so beginnt für Lena das größte Abenteuer ihres Lebens. Drei Elfenwesen führen sie in ihr zauberhaftes Reich, das von einer bösen Königin bedroht wird – und nur Lena kann es mit Hilfe eines magischen Armbands retten!
Aber wo ist dieses Armband, das Lenas Großmutter gehört, und warum ist es plötzlich verschwunden? Als Lena es endlich findet, erfährt sie bald darauf, dass ihre Oma einst die Königin des Elfenreiches war. Seither sind fünfzig Jahre vergangen – und wenn nicht in dieser Vollmondnacht die magische Zauberkraft erneuert wird, ist das Reich dem Untergang geweiht.
In dem ersten Band ihrer Reihe »Elfenzauber« entführt Emily Rodda ihre jungen Leser in eine fabelhafte Abenteuergeschichte und zieht sie so sehr in den Bann, dass man atemlos mitfiebert und Lena durch ihre erste Probe begleitet.



und

Beowulf der Drachentöter von Rosemary Sutcliff

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Grendel, ein Ungeheuer, halb Mensch, halb Wolf, sucht Nacht für Nacht die Festhalle des dänischen Königs Hrothgar heim, bis Beowulf, der junge Held aus dem Gautland, seinem Wüten Einhalt gebietet. Allein der Schrecken kehrt mit doppelter Gewalt zurück. Wahnsinnig vor Schmerz, sucht sich Grendels Mutter, die Meerhexe, in der darauffolgenden Nacht ihr Opfer in der Halle des Königs. Und Beowulf ringt mit ihr in der Tiefe des Meeres.Viele Jahre vergehen. Greise ist Beowulf geworden, der nun über Gautland herrscht. Da wird er ein letztes Mal in den Kampf gerufen, gegen einen Feuerdrachen … Die altenglische Heldensage Beowulf stammt aus dem 8. Jahrhundert und ist das älteste germanische Versepos, das uns überliefert wurde. Rosemary Sutcliff hat für junge Leser eine Prosafassung erschaffen, die durch ihre eindrucksvollen Bilder und die Schönheit der Sprache besticht.



Ich hoffe, Sie konnten das eine oder andere für sich entdecken und haben einen entspannten, schönen Sommer vor sich!

Bleiben Sie uns gewogen



Maria-Christina Weichsel


 
Das Bücher-Kabinett Seit 1926